WICHTIGSTE REGEL — Name des Spiels: Das Spiel heißt Bierball. Umgangssprachliche Alternativen, insbesondere „Flunkyball“, sind in diesem Turnier nicht erlaubt — es heißt Bierball. 1. SPIELGERÄT & BIER Zwei Hartplastik-Mehrwegflaschen mit exakt gleicher Wassermenge (per Waage geprüft). Bier: 0,5 l Flaschenbier, frisch geöffnet. Alkoholgehalt egal — alkoholfreies Bier ist erlaubt. Sterni & Co. werden vom Sponsor gestellt und gelten als Freibier (1× pro Spieler:in pro Match). 2. SPIELFELD Spielfeld 12 m fix, eine zentrale Standflasche in der Mitte auf markierter Position. Beide Teams werfen abwechselnd auf die Standflasche. Wurftechnik: über den Kopf, hinter der Wurflinie. Verstöße werden mit Strafschluck geahndet. 3. MANNSCHAFT Pro Team max. 15 Personen im Kader, davon 12 aktive Spieler:innen pro Match (Match-Lineup). Diese Auswahl ist Grundlage für Statistik, Bestenlisten, Check-in und Freibier. Captains reichen das Match-Lineup ein; Schiri und Admin können mit Logbuch-Eintrag überschreiben. Bei Team-Ausfall kann das Ersatzteam einspringen. Fallback bei zu wenig Spieler:innen: Wenn am Event-Tag absehbar nicht genug Leute da sind oder Teams zu klein bleiben, kann die Orga die Match-Größe vor Turnierstart auf z. B. 10 aktive Spieler:innen pro Match herunterstellen — einheitlich für alle Teams. Nach Turnierstart wird die Größe nicht mehr verändert, damit Statistik und Awards sauber bleiben. 4. SPIELABLAUF Linke:r Spieler:in jedes Teams beginnt. Wer trifft (Standflasche umgeworfen), darf erneut werfen — Make-it-Take-it-Regel. Sonst geht der Wurf an die rechte Person. Wenn die Standflasche berührt aber nicht umgefallen ist, bekommt das werfende Team einen Ehrenschluck. 5. TRINKEN Bier darf erst nach Loslassen der Wurfflasche berührt werden (Ausnahme: werfende Person). Getrunken wird, bis das gegnerische Team die Standflasche aufgestellt UND die Wurfflasche eingesammelt hat — UND beide ausführenden Spieler (also Standflaschen-Aufsteller UND Wurfflaschen-Holer) wieder vollständig hinter ihrer Wurflinie stehen. Erst dann darf „Stopp“ gerufen werden. Wer zu früh „Stopp“ ruft — also bevor beide Spieler hinter der Linie sind — → Strafschluck (gegnerisches Team trinkt). 6. STRAFSCHLUCK & UMGEWORFENE TRINKFLASCHE Bier verschüttet, Trinkflasche umgekippt (auch durch Fußverteidigung), zu früh „Stopp“ → Strafschluck (gegnerisches Team trinkt). Die Trinkflasche muss SOFORT aufgestellt werden — wirklich sofort, sonst Strafbier. 7. SCHAUM-CHECK & STRAFBIER (Bierdeckel-Test) Der Bierdeckel gehört zum Schiri — Spieler haben keinen eigenen Bierdeckel dabei. Ablauf: Leeres Bier zum Schiri bringen, der Schiri legt den Bierdeckel auf die Flaschenöffnung, dann wird die Flasche einfach umgedreht (Öffnung mit Bierdeckel zeigt jetzt nach unten, Flasche steht auf dem Kopf). PFLICHT: In dieser Position wird die Flasche MINDESTENS 5 SEKUNDEN über Kopf gehalten — der Schiri zählt sichtbar mit. Alles Rest-Bier, das noch in der Flasche steckt, läuft währenddessen aus der Flasche auf den Bierdeckel — der Bierdeckel ist die Auffangfläche. BESTANDEN: Der Bierdeckel fängt das Rest-Bier auf, nichts läuft über die Ränder. NICHT BESTANDEN: Der Bierdeckel LÄUFT ÜBER — also Bier tropft/läuft über die Ränder des Bierdeckels hinaus = Schaum-Verstoß = Strafbier. (Bedeutet: war noch zu viel Bier in der Flasche, also nicht sauber leer getrunken.) Pro Team gilt das erste Strafbier als Freibier; jedes weitere kostet 2 € — oder das Team stellt aus eigenem Bestand. Strafbier trinkt: die verursachende Person — oder, falls die schon ein offenes Bier hat, der/die nächste freie Spieler:in im Team. Der Schiri kann auch jenseits des Schaum-Checks Strafbier verordnen (z. B. zu langes Trinken, schwerer Verstoß). 8. TACKLE (Spezialregel, nur bei beidseitiger Captain-Zustimmung VOR Match-Start) Wenn die Wurfflasche nach Fehlwurf auf der eigenen (= werfenden) Spielfeldseite liegen bleibt, dürfen beide Teams sprinten und versuchen, die Flasche zu sichern. Tackeln ist erlaubt. Das Team, das die Flasche auf die eigene Seite bringt, bekommt das Wurfrecht. Wurfflasche auf Gegner-Seite → kein Tackle, normaler Ballwechsel. SPRINT-LIMIT (für Tackle wie für Standflasche-Aufstellen / Wurfflasche-Holen): Es dürfen pro Spielzug MAXIMAL 2 Personen aus dem aktiven Match-Kader los laufen (sprinten / das Feld verlassen). Mehr als 2 = Verstoß = Strafschluck für das laufende Team. Auch im Tackle gilt: max. 2 Sprinter pro Team — die anderen bleiben hinter der Linie. 9. FAIRPLAY & DISQUALIFIKATION Respekt gegenüber Mitspieler:innen, Schiedsrichter:innen und Zuschauer:innen ist Pflicht. Beleidigungen, Aggression, Unsportlichkeit → Verwarnung bis Disqualifikation. NULL TOLERANZ — sofortige Team-Disqualifikation bei: rechtem Gedankengut, Nazi-Symbolen, rassistischem, antisemitischem, queerfeindlichem oder sexistischem Verhalten, sexueller Belästigung, jeder Form von Diskriminierung (Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung) sowie vorsätzlicher Zerstörung von Equipment. Bierball ist ein offenes, respektvolles Turnier — wer das nicht versteht, hat hier keinen Platz. Schiri-Entscheidung ist endgültig; Videobeweis möglich. 10. SIEG Wer zuerst alle Biere korrekt und vollständig leer hat (ohne Schaum-Verstoß) UND den Bierdeckel-Test besteht (Flasche umgedreht, mindestens 5 Sekunden in dieser Position über Kopf gehalten — der Bierdeckel läuft NICHT über), gewinnt das Match. WICHTIG — KEIN SIEG MIT STRAFSCHLUCK: Ein Match darf NICHT mit einem Strafschluck zu Ende gehen. Wenn das letzte Bier nur noch durch einen verhängten Strafschluck (z. B. wegen umgekippter Trinkflasche, zu früh „Stopp“ gerufen, gegnerische Verstöße) abgeschlossen würde, zählt das nicht als Sieg. Das werfende Team muss zusätzlich noch einmal regulär treffen und das Bier sauber bis zum gegnerischen Aufstellen leertrinken — danach Bierdeckel-Test. Verlierendes Team trinkt sein Restbier aus. 11. CAPTAIN Der:die Captain ist die feste Schnittstelle zwischen Team und Orga: Team-Anmeldung, Match-Lineup, Check-in, dokumentierte Zustimmungen. Spieler-Profile sind Pflicht: Profilbild, kurze Bio und Kontakt (mit Auswahl, ob öffentlich sichtbar). 12. LOCATION Heinersdorf, Berlin. Genaue Location und Treffpunkt werden rechtzeitig auf Instagram (@bier.ball) bekanntgegeben. 13. SPONSOREN Vielen Dank an unsere Partner @taco.rave und @doenerpapstberlin für die Unterstützung — Bier, Food und Aftershow. 14. AFTERSHOW & SCHLUSS Nach dem Turnier: Musik vor Ort, sofern Polizei mitspielt. Bei Räumung werden Spiele zeitnah nachgeholt. Regeländerungen während des Turniers nur, wenn alle Schiedsrichter:innen zustimmen. Verbesserungsvorschläge per DM an @bier.ball.
Bierball lädt …
Bier kaltstellen, gleich gehts wieder atzig weiter.